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Mehrheit sieht Einsamkeit als großes Problem in Deutschland

ARD-Morgenmagazin

Mehrheit sieht Einsamkeit als großes Problem in Deutschland

Mehrheit sieht Einsamkeit als großes Problem in Deutschland

Zuständigkeit der Politik bei Einsamkeitsfragen umstritten

Zuständigkeit der Politik bei Einsamkeitsfragen umstritten

Einsamkeit in West- und Ostdeutschland

Einsamkeit in West- und Ostdeutschland

Mehrheit sieht Einsamkeit als großes Problem in Deutschland

Anlässlich des Schwerpunktthemas „Einsamkeit“ im ARD-Morgenmagazin geht der DeutschlandTREND diese Woche der Frage nach, inwiefern Einsamkeit als gesellschaftliches Problem wahrgenommen wird. Zwei Drittel der Deutschen bezeichnen Einsamkeit als großes (51 Prozent) oder sogar sehr großes Problem (17 Prozent) in Deutschland. Drei von Zehn sehen hierzulande nur ein geringes (23 Prozent) oder gar kein (6 Prozent) Problem der Vereinsamung. Frauen diagnostizieren dies häufiger als Männer (76:61 Prozent), ebenso Ostdeutsche eher als Westdeutsche (76:67 Prozent). 

 

Zuständigkeit der Politik bei Einsamkeitsfragen umstritten

In Großbritannien kümmert sich seit kurzem ein eigenes Ministerium um die Bekämpfung der Einsamkeit. Hierzulande ist die Frage der Zuständigkeit für das Problem umstritten. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) sieht Einsamkeit eher als persönliches Problem, das mit Politik nichts zu tun hat. Vier von Zehn (38 Prozent) sehen darin ein gesellschaftliches Problem, um dessen Lösung sich die Politik kümmern sollte. Während sich ein Drittel der Westdeutschen (35 Prozent) eine aktive Rolle der Politik bei der Bekämpfung von Vereinsamung wünscht, ist es in Ostdeutschland jeder Zweite (49 Prozent). Anhänger der Linken und der AfD haben größere Erwartungen an den Staat: Sie fordern die Politik mehrheitlich zum Handeln auf. Die Anhänger der anderen Parteien finden dagegen überwiegend, dass die Lösung des Problems nicht in die Verantwortung der Politik fällt. 

Studieninformation
Grundgesamtheit

Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe

Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren

Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl

1.038 Befragte

Erhebungszeitraum

20. - 21. März 2018

Schwankungsbreite

liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

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