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Merkels Flüchtlingspolitik bleibt umstritten, größte Zustimmung bei Grünen-Anhängern

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Auftraggeber: ARD-Morgenmagazin

Merkels Flüchtlingspolitik bleibt umstritten, größte Zustimmung bei Grünen-Anhängern

Weiterhin übt eine Mehrheit der Bundesbürger Kritik an der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel. In der weitgehend parallel zum CDU-Bundesparteitag durchgeführten Befragung geben 57 Prozent an, mit der Flüchtlings- und Asylpolitik weniger (33 Prozent) bzw. gar nicht zufrieden (24 Prozent) zu sein. 42 Prozent äußern sich über den Umgang der CDU-Vorsitzenden mit der Flüchtlingsthematik sehr zufrieden (7 Prozent) bzw. zufrieden (35 Prozent). Im Vergleich zu Anfang November hat sich damit die Haltung zur Flüchtlingspolitik der Kanzlerin etwas verbessert (+3).

Nach wie vor erhält die Kanzlerin für ihre Asyl- und Flüchtlingspolitik von den Grünen-Anhängern die mit Abstand größte Unterstützung (68:32 Prozent). Die Haltung der Unions-Anhänger zur Flüchtlingspolitik der Kanzlerin hat sich nicht wesentlich verändert: Ähnlich wie Anfang November äußern sich etwa sechs von zehn zustimmend (57 Prozent), vier von zehn ablehnend (43 Prozent). In den Reihen des Koalitionspartners SPD überwiegt zum Jahresende die Kritik (44:55 Prozent), deutlicher noch bei den Wählern der Linken (32:66) sowie bei den Bundesbürgern, die aktuell bei einer Bundestagswahl nicht an die Urnen treten würden (24:73 Prozent). Die größte Ablehnung erntet die Kanzlerin bei den AfD-Anhängern (2:98 Prozent).

Weihnachtseinkäufe: Ein Drittel der Deutschen will bei Geschenken sparen

Ungeachtet guter konjunktureller Rahmendaten will jeder dritte Bundesbürger (32 Prozent) nach eigener Auskunft für das bevorstehende Weihnachtsfest weniger Geld für Geschenke ausgeben als noch im Vorjahr, darunter insbesondere Bundesbürger mit geringem Einkommen (40 Prozent). Die Hälfte der Deutschen will dagegen ihre Ausgaben gegenüber dem Vorjahr nicht beschränken und ähnlich viel Geld (53 Prozent) ausgaben. Etwa jeder Zehnte (9 Prozent) plant sogar von vornherein, für Geschenke mehr Geld an den Kassen zu lassen als beim letzten Weihnachtsfest.


Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl / Dual-Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.021 Befragte

Erhebungszeitraum:14. bis 16. Dezember 2015

Schwankungsbreite:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap