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Neuauflage der Großen Koalition besser bewertet als in den letzten Wochen

ARD-Morgenmagazin

Auftraggeber: ARD-Morgenmagazin

Neuauflage der Großen Koalition besser bewertet als in den letzten Wochen

Seit dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen vor knapp vier Wochen ist die Große Koalition als Regierungsoption zunehmend realistischer geworden. Gleichzeitig steigt in den Augen der Wahlberechtigten damit auch ihre Attraktivität. Aktuell bewerten sechs von zehn Wahlberechtigten (61 Prozent) ein Bündnis aus CDU/CSU und SPD als sehr gut oder gut. Ein Drittel (35 Prozent) fände eine Wiederauflage der Großen Koalition weniger gut oder schlecht. In der Vorwoche hatte sich noch eine knappe Mehrheit negativ zu dem Bündnis geäußert. Trotz steigender Zustimmung wird das Regierungsmodell damit nicht so gut bewertet, wie nach der Bundestagswahl 2013 (Vgl. ARD-DeutschlandTREND Okt. 2013: 66 Prozent sehr gut oder gut).
Eine CDU/CSU-Minderheitsregierung wird von nur jedem dritten Wahlberechtigten (34 Prozent) positiv beurteilt und findet damit deutlich weniger Zustimmung als die Große Koalition. Sechs von Zehn (59 Prozent) fänden eine Minderheitsregierung weniger gut oder schlecht.

Gespräche zwischen Union und SPD: Wahlberechtigte sehen Unionsparteien in der stärkeren Verhandlungsposition

Mitte der Woche kamen die Spitzen von Union und SPD erstmals zu Gesprächen über eine mögliche Regierungsbildung zusammen. Die Hälfte der Wahlberechtigten (52 Prozent) ist der Ansicht, dass die Unionsparteien dabei mit einer stärkeren Verhandlungsposition in die Gespräche starten als die SPD. Ein Drittel (33 Prozent) findet, die SPD hätte die besseren Voraussetzungen, um ihre Positionen in den Verhandlungen mit der Union durchzusetzen. Während die Anhänger der Unionsparteien den Vorteil klar bei der eigenen Partei sehen, sind die SPD-Anhänger in der Frage gespalten.


Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl / Dual-Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.029 Befragte

Erhebungszeitraum:11. bis 13. Dezember 2017

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap