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Schwarz-Grün wird Rot-Rot-Grün vorgezogen, aber nicht von den Grünen-Wählern

Welt am Sonntag

Schwarz-Grün wird Rot-Rot-Grün vorgezogen, aber nicht von den Grünen-Wählern

 

Gäbe es nach der Bundestagswahl 2021 für die Regierungsbildung sowohl die Möglichkeit für ein schwarz-grünes als auch für ein rot-rot-grünes Bündnis, würde knapp die Hälfte der Bundesbürger eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen vorziehen, während ein Drittel auf eine Bundesregierung von SPD, Grünen und Linken setzen würde. In der Grünen-Anhängerschaft müsste für Schwarz-Grün allerdings geworben werden: Von ihnen favorisiert eine Mehrheit in einer solchen Kräftekonstellation ein Bündnis mit SPD und Linken.

 

Unklar ist, wer die Grünen als Spitzenkandidat im kommenden Jahr in den Wahlkampf führen wird. Anders als zur letzten Bundestagswahl, als die Grünen ihre Spitzenkandidaten in einem Mitgliederentscheid festlegten, soll die Personalentscheidung für 2021 von der Parteidoppelspitze getroffen werden. Aufgefordert, zwischen den beiden derzeitige Parteivorsitzenden und dem 2017er Spitzenkandidaten Cem Özdemir den geeignetsten Kandidaten für die kommende Bundestagswahl zu benennen, entscheiden sich die Grünen-Anhänger am ehesten für Robert Habeck, gefolgt von Cem Özdemir und Annalena Baerbock. Im Urteil der Bundesbürger bleibt die weibliche Co-Vorsitzende hinter ihren beiden männlichen Parteifreunden ebenfalls zurück. Von der Geeignetheit Özdemirs und Habecks als Spitzenkandidaten sind mit etwa jeweils einem guten Viertel ähnlich viele Wahlberechtigte überzeugt.   

Studieninformation
Grundgesamtheit

Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland

Stichprobe

Repräsentative Zufallsauswahl / Dual-Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)

Erhebungsverfahren

Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl

1.042 Befragte

Erhebungszeitraum

17.-18. August 2020

Schwankungsbreite

liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

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