Menu

Weitere bundesweite Umfragen

Letzte Ergebnisse

Sommerurlaub 2020: ein Drittel hat wegen Corona Buchungen storniert oder erst einmal verschoben

ARD-Morgenmagazin

Auftraggeber: ARD-Morgenmagazin

Auftraggeber: ARD-Morgenmagazin

Nur ein Viertel sieht für sich in den Corona-Einschränkungen keinerlei Belastung

 

Die wegen der Corona-Pandemie seit knapp vier Wochen geltenden Einschränkungen im öffentlichen und wirtschaftlichen Leben empfinden immerhin drei von zehn Deutschen (31 Prozent) als sehr starke bzw. starke Belastung. Mit 43 Prozent bezeichnen die vergleichsweise meisten Deutschen die Belastung durch die bestehenden Auflagen jedoch als weniger stark. Nur ein Viertel (26 Prozent) fühlt sich durch den Lockdown überhaupt nicht belastet.

 

Deutliches Altersgefälle in der Belastungsempfindung

 

Schwer tun sich mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie insbesondere jüngere Bundesbürger. Bei den unter 40-Jährigen sprechen vier von zehn (41 Prozent) von starken bis sehr starken Belastungen und damit doppelt so viele wie bei den über 65-Jährigen (21 Prozent).

 

Sommerurlaub 2020: ein Drittel hat wegen Corona Buchungen storniert oder erst einmal verschoben 

 

Die Corona-Krise macht vielen Deutschen einen Strich durch ihre Reiseplanung. Ein Drittel der Bundesbürger (35 Prozent) hat wegen Corona den geplanten Sommerurlaub bereits storniert (14 Prozent) bzw. angedachte Buchungen erst einmal verschoben (21 Prozent). Drei von zehn Bundesbürgern (28 Prozent) wollen ungeachtet der Corona-Pandemie an ihren Urlaubsplänen für den Sommer festhalten. Etwa ebenso vielen (31 Prozent) bereitet die Corona-Krise keinerlei Kopfzerbrechen für ihre Urlaubsplanungen: Sie hatten ohnehin nicht vor zu verreisen bzw. verreisen grundsätzlich nicht, darunter überdurchschnittlich viele Ältere sowie Personen mit geringen Einkommen.      

 


Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.057 Befragte

Erhebungszeitraum:14. bis 15. April 2020

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap