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SPD-Kanzlerkandidat 2017: Schulz etwas besser bewertet als Gabriel

ARD-Morgenmagazin

SPD-Kanzlerkandidat 2017

SPD-Kanzlerkandidat 2017

SPD-Kanzlerkandidat 2017 - Parteianhänger

SPD-Kanzlerkandidat 2017 - Parteianhänger

Schirach-Stück „Terror“: Die Entscheidung der Bundesbürger

Schirach-Stück „Terror“: Die Entscheidung der Bundesbürger

Schirach-Stück „Terror“: Die Entscheidung der Bundesbürger - Parteianhänger

Schirach-Stück „Terror“: Die Entscheidung der Bundesbürger - Parteianhänger

SPD-Kanzlerkandidat 2017: Schulz etwas besser bewertet als Gabriel
Eine Entscheidung über den Kanzlerkandidaten zur Bundestagswahl 2017 ist bislang nicht gefallen. Neben dem Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel ist zuletzt vermehrt EU-Parlamentspräsident Martin Schulz als Kandidat ins Gespräch gekommen. Als Kanzlerkandidat überzeugt der Parteivorsitzende die Bundesbürger aktuell etwas weniger als der EU-Politiker: Gabriel gilt bei 30 Prozent der Bundesbürger als guter Kanzlerkandidat, Schulz bei 34 Prozent. Allerdings trauen sich viele beim EU-Parlamentspräsidenten kein Urteil zu. Bei den SPD-Anhängern findet Schulz ebenfalls etwas mehr Unterstützung (59:50 Prozent). In den Reihen von Grünen (43:25 Prozent) und Linken (41:24 Prozent) zieht Schulz deutlich größere Sympathien auf sich als Gabriel. Während das Urteil für den Bundesvorsitzenden ähnlich ausfällt wie im Mai dieses Jahres, hat sich die Akzeptanz von Schulz in den vergangenen Monaten erhöht.

Schirach-Stück „Terror“: Die Entscheidung der Bundesbürger
In dem mittlerweile verfilmten Theaterstück „Terror“ von Ferdinand von Schirach verhandelt ein Gericht über einen Bundeswehr-Piloten, der ein entführtes Flugzeug mit 164 Passagieren abschießt, weil ein gezielter Absturz auf ein Fußballstadion mit 70.000 Menschen nicht auszuschließen ist. Am Ende der Verhandlung sind die Zuschauer aufgefordert, selbst als Richter zu fungieren. In allen bisherigen Aufführungen des Stücks und auch nach der Ausstrahlung in der ARD sprachen sich jeweils Mehrheiten der Zuschauer gegen eine Verurteilung des Bundeswehr-Piloten aus. In der Konfrontation mit dem fiktiven Stoff nehmen auch die Bundesbürger diese Position ein. Aufgefordert, sich wie im Stück zwischen einer Verurteilung und einem Freispruch zu entscheiden, würden 74 Prozent den Piloten frei sprechen, 15 Prozent ihn verurteilen. Etwa jeder Zehnte traut sich in dieser Frage kein Urteil zu. Eine Verurteilung des Piloten findet am ehesten bei den Anhängern von Linken, Grünen und FDP Unterstützung. Aber auch bei ihnen würden jeweils deutliche Mehrheiten für einen Freispruch plädieren.

Studieninformation
Grundgesamtheit

Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe

Repräsentative Zufallsauswahl / Dual-Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)

Erhebungsverfahren

Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl

1.010 Befragte

Erhebungszeitraum

18. bis 19. Oktober 2016

Schwankungsbreite

1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

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