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Vereinigte Staaten von Europa?

Welt am Sonntag

Grundgesetzänderungen wegen zunehmender Verlagerung von fiskalischen Entscheidungsbefugnissen auf Europaebene fänden derzeit keine Mehrheit

Grundgesetzänderungen wegen zunehmender Verlagerung von fiskalischen Entscheidungsbefugnissen auf Europaebene fänden derzeit keine Mehrheit

Der Gedanke eines engen europäischen Staatenbundes findet bei den Deutschen gegenwärtig keine zustimmende Mehrheit

Der Gedanke eines engen europäischen Staatenbundes findet bei den Deutschen gegenwärtig keine zustimmende Mehrheit

Fast die Hälfte der Deutschen (43 Prozent) wünscht sich, dass sich die Europäische Union langfristig zu ‚Vereinigten Staaten von Europa‘ weiterentwickelt. Mehr als die Hälfte spricht sich aber gegen ein starkes politisches und wirtschaftliches Zusammenwachsen der europäischen Staaten aus. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der „Welt am Sonntag“ hervor. Auf die Frage, ob das Grundgesetz geändert werden solle, um mehr finanzpolitische Befugnisse auf europäischer Ebene zu konzentrieren, antworteten 43 Prozent der Befragten mit Ja. Dagegen lehnte eine Mehrheit von 52 Prozent der Befragten ab, zur Euro-Rettung Macht an Brüssel abzugeben, etwa an einen europäischen Finanzminister.

Studieninformation
Grundgesamtheit

Deutsche Bevölkerung im Alter ab 18 Jahren (Wahlberechtigte)

Stichprobe

Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren

Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl

1.000 Befragte

Erhebungszeitraum

26. - 27. Juni 2012

Schwankungsbreite

1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

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