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Vier von zehn Deutschen bezweifeln Kinderfreundlichkeit Deutschlands

Deutsches Kinderhilfswerk und Unicef

Auftraggeber: Deutsches Kinderhilfswerk und Unicef

Sechs von zehn Deutschen (58 Prozent) halten ihr Land alles in allem für kinderfreundlich. Damit bewertet zwar eine Mehrheit positiv, wie die Gesellschaft hierzulande mit Kindern umgeht, allerdings vertritt eine große Minderheit von 39 Prozent eine gegenteilige Auffassung.

Männer und jüngere Deutsche halten Deutschland weitaus stärker für ein kinderfreundliches Land als Frauen und ältere Deutsche.     

       

Mehr Kinderfreundlichkeit: Politik ist gefordert

Die Zweifel an der Kinderfreundlichkeit der deutschen Gesellschaft beruhen u.a. darauf, dass viele Bereiche, die für eine kinderfreundliche Gesellschaft als wichtig erachtet werden, defizitär eingeschätzt werden. Für eine kinderfreundlichere Gesellschaft wird vor allem mehr Aufmerksamkeit der Politik für die Bekämpfung von Kinderarmut erwartet. Die Meinungen, was ein kinderfreundliches Deutschland ausmachen sollte und inwieweit das in der Gesellschaft erfüllt wird, gehen hier am stärksten auseinander. Auch wird von den Befragten besonders deutlich eine bessere Unterstützung von Kindern aus Flüchtlingsfamilien und auch generell von Familien mit Kindern angemahnt.


Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl / Dual-Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.006 Befragte

Erhebungszeitraum:24. - 26. August 2015

Schwankungsbreite:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap