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Zwei Drittel sehen in Verschwörungstheorien eine wachsende Gefahr für die Demokratie

Kontraste

Auftraggeber: Kontraste

Zwei Drittel der Bundesbürger sehen in Verschwörungstheorien eine wachsende Gefahr für die Demokratie. Bislang ist der Anteil der Bürgerinnen und Bürger, die Verschwörungstheorien anhängen, allerdings begrenzt. Jeder sechste Wahlberechtigte in der Bundesrepublik unterstützt die zuletzt im Umfeld von Corona-Protesten vertretene Ansicht, wonach die Politik das Virus nur als Vorwand zur dauerhaften Beschränkung von Freiheitsrechten benutzt. 12 Prozent der Bundesbürger geben an, dass diese Position auch von vielen, wenn nicht sogar von den meisten in der Familie bzw. im Freundes- und Bekanntenkreis geteilt wird. Das eigene Umfeld trägt offensichtlich erheblich zum Entstehen wie zur Stabilisierung von individuellen Verschwörungsperspektiven bei: Von denjenigen, die die These vom Virus als Vorwand für dauerhafte Freiheitsbeschränkungen unterstützen, berichten 60 Prozent von einer mehrheitlich gleichgerichteten Haltung auch im persönlichen Umfeld.     

 


Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:503 Befragte

Erhebungszeitraum:03. Juni 2020

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,9 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 4,4 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap