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Gesundheitsminister und EU-Kommissionspräsidentin hauptverantwortlich für fehlenden Impfstoff in Deutschland

Welt am Sonntag

Die Impfkampagne gegen das Corona-Virus hat in Deutschland wegen fehlender Impfstoffe nur sehr langsam Fahrt aufgenommen und ist bis heute hinter den Erwartungen großer Teile der Bevölkerung zurückgeblieben. Die Deutschen machen für die Impfstoff-Lücke in der Bundesrepublik am ehesten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (29 Prozent) und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (26 Prozent) als Hauptverantwortliche aus. Jeder siebte (14 Prozent) gibt dagegen eher Bundeskanzlerin Angela Merkel die Schuld. Etwa ein Drittel sieht wiederum keinen der drei in der Verantwortung bzw. traut sich in dieser Frage kein Urteil zu. Eindeutige Rücktrittsforderungen werden mit diesem Urteil jedoch nicht adressiert. Von den Bundesbürgern, die Jens Spahn in der Verantwortung für die unzureichende Impfstoffbeschaffung sehen, fordern 51 Prozent seinen vorzeitigen Rückzug aus dem Gesundheitsministerium. Kaum minder viele (43 Prozent) plädieren dagegen für seinen Verbleib im Amt. Auch bei der Bundeskanzlerin sind sich die Deutschen über politische Konsequenzen uneinig. Während die eine Hälfte (49 Prozent) ihren Rücktritt einfordert, spricht sich die andere Hälfte (47 Prozent) dagegen aus.

Studieninformation
Grundgesamtheit

Wahlberechtigte in Deutschland

Erhebungsmethode

Zufallsbasierte Telefon- und Online-Befragung

Fallzahl

1.298 Befragte (846 Telefoninterviews und 452 Online-Interviews)

Erhebungszeitraum

23. bis 25. März 2021

Schwankungsbreite

2* bis 3** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 10% ** bei einem Anteilswert von 50%

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