Im März 2020 ging Deutschland in den Corona-Lockdown. Kontakteinschränkungen, Maskenpflicht und Impfungen prägten für mehr als zwei Jahre den Bevölkerungsalltag. Der Umgang mit der Pandemie blieb nicht unwidersprochen: Im Februar 2022 bewertete jeder dritte Bundesbürger die damals bestehenden Maßnahmen als zu weitgehend, darunter insbesondere jüngere. Die Diskussionen über die Corona-Einschränkungen reichten bis in die Familien. Rückblickend gibt fast jeder zweite Bundesbürger an, dass es im Zusammenhang mit der Pandemie zu ernsten Meinungsverschiedenheiten in ihrer Familie oder dem Freundeskreis gekommen ist. Mit ihrer kritischen Sicht auf die Pandemie-Maßnahmen stießen Jüngere in den Corona-Jahren offensichtlich besonders auf Widerspruch. Sie berichten mehrheitlich von größeren Differenzen in ihrem engeren sozialen Umfeld. Für immerhin jeden vierten Bundesbürger waren entsprechende Meinungsunterschiede Anlass zum Kontaktabbruch, wenn auch in den meisten Fällen nur vorübergehend. Hauptgrund bildeten unterschiedliche Positionen bezüglich der Corona-Impfung.
Umfragen in der Übersicht
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5 Jahre Corona: Ernsthafte Meinungsverschiedenheiten in Familien und im Freundeskreis
ARD-DeutschlandTREND
Studieninformation
Grundgesamtheit
Wahlberechtigte in Deutschland
Erhebungsmethode
Zufallsbasierte Telefon- (davon 60 Prozent Festnetz, 40 Prozent Mobilfunk) und Online-Befragung
Fallzahl
1.323 Befragte (785 Telefoninterviews und 538 Online-Interviews)
Erhebungszeitraum
06. bis 08. Januar 2025
Schwankungsbreite
2 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 10 Prozent
3 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 50 Prozent
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