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Corona-Maßnahmen: gut die Hälfte hält sie weiter für angemessen, Zahl der Kritiker wächst

ARD-Morgenmagazin

Corona-Maßnahmen: gut die Hälfte hält sie weiter für angemessen, Zahl der Kritiker wächst

Trotz weiter sinkender Corona-Neuinfektionszahlen hält nach wie vor gut die Hälfte (54 Prozent; +3 zu Anfang Februar) die bestehenden Alltagseinschränkungen für angemessen. 16 Prozent (-8 zu Anfang Februar) gehen sie weiterhin nicht weit genug. Zugleich wächst allerdings die Zahl der Kritiker. Mittlerweile empfinden knapp drei von zehn (27 Prozent; +5) die geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie als zu weitgehend.

Widerspruch erfahren die Corona-Maßnahmen vor allem aus dem Lager der AfD (75 Prozent), in sichtbarerem Umfang mittlerweile aber auch aus Teilen der FDP- (51 Prozent) und der Linken-Anhängerschaft (45 Prozent).

Mehrheit unterstützt schrittweise Schulöffnungen

Erste Lockerungen der Corona-Maßnahmen betreffen ab kommender Woche die Schulen, die in den meisten Bundesländern schrittweise wieder für den Präsenzunterricht geöffnet werden. Dieser Schritt wird von der Mehrheit der Bundesbürger unterstützt: sechs von zehn (58 Prozent) sprechen sich für eine schrittweise Schulöffnung zum jetzigen Zeitpunkt aus, 22 Prozent sogar für eine vollständige Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebs. Nur 16 Prozent sähen es lieber, wenn die Schulen weiter ganz geschlossen blieben.

Studieninformation
Grundgesamtheit

Wahlberechtigte in Deutschland

Stichprobe

Repräsentative Zufallsauswahl / Dual-Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)

Erhebungsverfahren

Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl

1.025 Befragte

Erhebungszeitraum

15. bis 17. Februar 2021

Schwankungsbreite

liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

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