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Glaubwürdigkeit der Informationsangebote deutscher Medien deutlich gestiegen

WDR

Auftraggeber: WDR

Die Qualität des Informationsangebotes in Deutschland wird von der Bevölkerung seit drei Jahren konstant hoch bewertet: 90 Prozent der Bürger beurteilen die Qualität der Informationen in Zeitungen, Zeitschriften, Radio und Fernsehen als sehr gut oder gut. Die medial vermittelten Informationen werden mehrheitlich (65 Prozent) auch als glaubwürdig eingeschätzt. Im Vergleich zu den Vorjahren gilt die Berichterstattung als glaubwürdiger. Dies gilt insbesondere für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Im Vergleich verschiedener medialer Angebote werden insbesondere das öffentlich-rechtliche Radio (82 Prozent, +8) und Fernsehen (77 Prozent, +5) als glaubwürdig eingeschätzt. Daher wird dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch häufiger vertraut als anderen Medien, wie z.B. dem privaten Rundfunk.

In den westlichen Bundesländern ist das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk etwas stärker ausgeprägt als in den östlichen. Während die Anhänger von Grünen, Union, SPD, Linke und FDP dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehrheitlich ihr Vertrauen schenken, sind die Anhänger der AfD hier skeptisch.

Die Hauptquelle für Informationen rund um das politische Geschehen bildet wie bereits in den vergangenen Jahren das öffentlich-rechtliche Fernsehen (36 Prozent), gefolgt von Tageszeitungen (22 Prozent).
Vorbehalte gibt es bezüglich des Einflusses der Politik auf die Berichterstattung in den deutschen Medien. Nach wie vor glauben 40 Prozent der Bürger, dass den deutschen Medien von Staat und Regierung vorgegeben wird, worüber sie berichten sollen.
Die ganz überwiegende Mehrheit (83 Prozent) kommt zu dem Schluss, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk unverzichtbar ist.


Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte in Deutschland

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl / Dual-Frame
Disproportionaler Ansatz (West/Ost 70:30)

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.000 Befragte

Erhebungszeitraum:8.-21. Februar 2018

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap