Menu

LänderTREND

Hamburg Februar II 2020 im Auftrag der ARD

Sonntagsfrage Bürgerschaftswahl -
Vergleich zum 6. Februar 2020

Sonntagsfrage Bürgerschaftswahl - Vergleich zum 6. Februar 2020

Sonntagsfrage Bürgerschaftswahl -
Vergleich zum Ergebnis der Bürgerschaftswahl 2015

Sonntagsfrage Bürgerschaftswahl - Vergleich zum Ergebnis der Bürgerschaftswahl 2015

Zufriedenheit mit der Arbeit des Senats

Zufriedenheit mit der Arbeit des Senats

Zufriedenheit mit der Arbeit des Senats
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Arbeit des Senats (Zeitverlauf)

Parteikompetenzen

Parteikompetenzen

Direktwahl Erster Bürgermeister / Erste Bürgermeisterin: Tschentscher vs. Fegebank

Direktwahl Erster Bürgermeister / Erste Bürgermeisterin: Tschentscher vs. Fegebank

Direktwahl Erster Bürgermeister / Erste Bürgermeisterin
(Zeitverlauf)

Direktwahl Erster Bürgermeister / Erste Bürgermeisterin (Zeitverlauf)

Koalitionsbewertung

Koalitionsbewertung

Koalitionsbewertung

Koalitionsbewertung

Sonntagsfrage Bürgerschaftswahl -
Vergleich zum 6. Februar 2020

Sonntagsfrage Bürgerschaftswahl - Vergleich zum 6. Februar 2020

Sonntagsfrage Bürgerschaftswahl -
Vergleich zum Ergebnis der Bürgerschaftswahl 2015

Sonntagsfrage Bürgerschaftswahl - Vergleich zum Ergebnis der Bürgerschaftswahl 2015

Zufriedenheit mit der Arbeit des Senats

Zufriedenheit mit der Arbeit des Senats

Zufriedenheit mit der Arbeit des Senats
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Arbeit des Senats (Zeitverlauf)

Parteikompetenzen

Parteikompetenzen

Direktwahl Erster Bürgermeister / Erste Bürgermeisterin: Tschentscher vs. Fegebank

Direktwahl Erster Bürgermeister / Erste Bürgermeisterin: Tschentscher vs. Fegebank

Direktwahl Erster Bürgermeister / Erste Bürgermeisterin
(Zeitverlauf)

Direktwahl Erster Bürgermeister / Erste Bürgermeisterin (Zeitverlauf)

Koalitionsbewertung

Koalitionsbewertung

Koalitionsbewertung

Koalitionsbewertung

Die SPD ging in Hamburg mit zwei Ausnahmen bis 2001 stets als stärkste Kraft aus den Bürgerschaftswahlen hervor, fiel 2004 und 2008 hinter die CDU zurück, bevor sie 2011 mit absoluter Mehrheit wieder an frühere Erfolge anknüpfen konnte. Aus der Bürgerschaftswahl vor fünf Jahren ging sie ebenfalls als stärkste Kraft hervor, war aber auf einen Koalitionspartner angewiesen und regiert seither mit den Grünen. Gemessen an der aktuellen Sonntagsfrage würde die SPD mit 38 Prozent in der Hansestadt erneut mit Abstand stärkste Partei, ihr Ergebnis von vor fünf Jahren (45,6 Prozent) würde sie aber deutlich verfehlen. Im Vergleich zu Anfang Februar könnte sich die SPD um 4 Prozentpunkte verbessern. Sie setzt sich damit sichtbar von den Grünen ab, die mit 23 Prozent gegenüber Monatsbeginn 4 Prozentpunkte einbüßen, im Vergleich zur Wahl 2015 (12,3 Prozent) ihren Wähleranteil indes immer noch fast verdoppeln könnten.

Drittstärkste Kraft ist aktuell die CDU, die auf einen Stimmenanteil von 14 Prozent (2015: 15,9 Prozent) käme und der damit wie schon 2015 das schlechteste Abschneiden bei einer Bürgerschaftswahl droht. Ungeachtet der Ereignisse im Bund und in Thüringen fällt der Zuspruch für die Christdemokraten aktuell genauso hoch aus wie zu Beginn des Monats.

Die Linke käme unverändert zu Anfang Februar auf 8 Prozent und könnte damit in etwa ihr Wahlergebnis aus 2015 (8,5 Prozent) bestätigen.

Die AfD büßt im Vergleich zum Monatsbeginn einen Punkt ein, liegt derzeit bei 6 Prozent. Ihr erneuter Einzug in die Bürgschaft ist damit ebenso wenig gesichert wie derjenige der FDP, derzeit bei 5 Prozent. Alle anderen Parteien kämen zusammen genommen auf 6 Prozent der Stimmen.

Wäre dies der tatsächliche Wahlausgang, könnte die amtierende rot-grüne Regierung ihre Regierungskoalition fortsetzen, als Zweierbündnis wäre zudem ein Bündnis von SPD und CDU rechnerisch möglich.

Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt einen Zwischenstand im Meinungsbildungs-prozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen ist. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind damit nur bedingt möglich. Viele Wähler legen sich kurzfristig vor einer Wahl fest. Eine große Bedeutung hat zudem die letzte Phase des Wahlkampfs mit der gezielten Ansprache von unentschlossenen und taktischen Wählern.

Bewegungen sind bis zum 23. Februar weiterhin möglich. Aktuell steht für 62 Prozent der Wahlberechtigten die Wahlentscheidung bereits fest. Knapp jeder Fünfte (18 Prozent) will eine Änderung seiner momentanen Parteipräferenz bis zum Wahlsonntag in 10 Tagen hingegen nicht ausschließen. Ebenfalls ein Fünftel (20 Prozent) tendiert derzeit zur Nichtwahl bzw. lässt bislang keine Neigung zu einer Partei erkennen.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Hamburg (Deutsche ab 16 Jahren)

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1003 Befragte

Erhebungszeitraum:10. bis 12. Februar 2020

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung