ARD-DeutschlandTREND extra "Ampel-Aus" 2024
Repräsentative Studie im Auftrag der ARD
Die Ampelkoalition ist diese Woche auseinandergebrochen. Angesichts der bereits längeren Ansehenskrise des Regierungsbündnisses nicht überraschend, bewertet eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger das Ampel-Aus positiv. Während sich die Anhänger der FDP mehrheitlich wohlwollend äußern, überwiegt in den Reihen von SPD und insbesondere den Grünen jedoch die Enttäuschung. Die Verantwortung für das Scheitern der ersten Ampel-Koalition auf Bundesebene weisen die Wahlberechtigten insgesamt wie auch die Anhänger von SPD und Grünen am ehesten den Liberalen zu, die FDP-Wähler sehen die Schuld für das Ampel-Aus dagegen eher bei den beiden bisherigen Koalitionspartnern.
Einigkeit besteht in Berlin darüber, die Bundestagswahl vorzuziehen, nicht jedoch über den genauen Wahltermin. Neuwahlen im März, wie vom Bundeskanzler vorgeschlagen, favorisiert jeder dritte Bundesbürger, zwei Drittel ziehen stattdessen Neuwahlen zum frühestmöglichen Termin vor.
Aus einer Bundestagswahl zum jetzigen Zeitpunkt würde die Union mit großem Vorsprung als stärkste Kraft hervorgehen. Dem entspricht der Wunsch von fast jedem zweiten Wahlberechtigten nach einer unionsgeführten Bundesregierung für die Zeit nach dem nächsten Wahlgang.
Wahlberechtigte in Deutschland
Zufallsbasierte Telefon- und Online-Befragung
1.065 Befragte
(633 Telefoninterviews und 432 Online-Interviews)
7. November 2024
2 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 10 Prozent
3 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 50 Prozent
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